Unser Profil
Profil der RS+ am Schlossberg Westerburg
Als Realschule plus unterrichten wir Kinder von der Klassenstufe 5 bis zur Klassenstufe 10 mit dem Ziel, am Ende der Schulzeit bei uns die besondere Berufsreife, die Berufsreife oder den Qualifizierten Sekundarabschluss I zu erwerben.
Die Klassenstufen 5 und 6 bilden eine pädagogische Einheit, die sogenannte Orientierungsstufe. In recht heterogenen Klassen können die Kinder ihre Begabungen und Talente entwickeln. Als kooperative Realschule plus bilden wir ab der Klassenstufe 7 abschlussbezogene Klassen: Klassen, mit dem Bildungsziel Berufsreife und Klassen mit dem Bildungsziel Qualifizierter Sekundarabschluss I.
In den Berufsreifeklassen werden Basiskompetenzen in den allgemeinbildenden Fächern vermittelt, handlungs- und praxisorientiertes Lernen stehen methodisch im Vordergrund. Die berufliche Bildung ist ab Klassenstufe 7 als Unterrichtsprinzip in sämtlichen Fächern verankert und findet im Wahlpflichtfach „Praxistag“, ein betreutes halbjährliches Tagespraktikum, ihren Abschluss. Der Bildungsgang Berufsreife bereitet so konsequent auf das duale Ausbildungssystem vor. Auch die Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen erhalten durch den Abschluss der „Besonderen Berufsreife“ erste Zugänge zum dualen Ausbildungssystem.
In den Klassen mit dem Bildungsziel Qualifizierter Sekundarabschluss I werden erweiterte Kompetenzen in den allgemeinbildenden Fächern vermittelt. Der Bildungsgang bereitet einerseits auf anspruchsvolle Ausbildungen in Industrie, Handel, Handwerk und Verwaltung vor anderseits aber auch auf den Besuch von Schulen der Sekundarstufe II, die zu sämtlichen Formen der Hochschulreife führen.
Diesen breit gefächerten, komplexen Auftrag können wir nur durch eine Reihe besondere Ausprägungen erfüllen.
Schulorganisatorische Ergänzung: Schwerpunktschule
Beeinträchtigte Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischen Förderbedarf haben das Recht auf einen gemeinsamen, inklusiven Unterricht an einer wohnortnahen Regelschule. Es ist uns daher besonders wichtig, Schüler und Schülerinnen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam zu fördern und zu fordern. Als Schwerpunktschule verfügen wir über zusätzliches Personal zur Umsetzung des inklusiven Unterrichts. Aktuell sind für 23 Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf zwei pädagogische Fachkräfte sowie ein Förderlehrer eingesetzt.
Schulorganisatorische Ergänzung: Ganztagsschule
Etwa 70 Kinder besuchen nach dem Regelunterricht die in vier feste Betreuungsgruppen aufgeteilte Ganztagsschule. Die Ganztagsschule ist additiv organisiert. Der Nachmittag ist in drei Phasen aufgeteilt: In der Mittagspause ist Zeit zum Essen, Spielen und Erholen; in der LÜF-Zeit (Lernen Üben Fördern) werden die Hausaufgaben erledigt und für Überprüfungen geübt und in der Projektzeit gruppenbezogene und individuelle Projekte umgesetzt. Die Ganztagsschule ist demnach ein wesentlicher Baustein der individuellen Förderung.
Inhaltlicher Schwerpunkt: Berufsorientierung
Das Ziel, den Schülerinnen und Schülern Orientierung für die Berufswelt zu geben, wird in sämtlichen Klassenstufen verfolgt. So orientiert sich der Unterricht immer wieder an der Berufswelt, er bereitet auf die Berufswelt vor oder macht die Vielfalt der Berufswelt selbst zum Unterrichtsgegenstand. Dies geschieht in den allgemeinbildenden Fächern als implizites Unterrichtsprinzip und explizit in den Wahlpflichtfächern.
Inhaltlicher Schwerpunkt: Sport und Gesundheit
Mit einem Schulsportstadion, einer Dreifachsporthalle, dem Lehrschwimmbecken und einer großen Lehrküche verfügen wir in diesem Segment über eine außerordentlich gute räumliche Ausstattung Zeitlich und inhaltlich können sämtliche Erfordernisse der Sekundarstufe I großzügig abgedeckt werden. Hinzu kommen Arbeitsgemeinschaften im Bereich Sport und Hauswirtschaft, die Teilnahme an regionalen Wettbewerben, die Betreuung von Schulmannschaften und zuletzt das Angebot unseres schuleigenen Wahlpflichtfachs: Bewegung und Gesundheit in den Klassenstufen 8 und 9.
Inhaltlicher Schwerpunkt: Persönlichkeit stärken
Ziel dieses Schwerpunktes ist es, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und das Lern- und Sozialklima der Klassen und somit die persönliche Lernausgangslage des einzelnen Schülers positiv zu beeinflussen. Dazu wurde eine vernetzte Abfolge von Präventionsmaßnahmen etabliert: Das beginnt in der Stufe 5 mit dem sogenannten Programm zur Primärprävention (PropP), wird in der Klasse 6 bereits durch Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung von Zigarettenkonsum und einem unkontrollierten Medienkonsum ergänzt. Für die höheren Klassenstufen sorgen Maßnahmen zur Gewaltprävention und zur Prävention von Alkoholkonsum und anderen Drogen für Sicherheit und Orientierung.
Abgerundet wird der Schwerpunkt durch das schuleigene Wahlpflichtfach „Gemeinschaft und Verantwortung“.
Inhaltlicher Schwerpunkt: Demokratie-Bildung
Ziel dieses Schwerpunktes ist es, den Schülerinnen und Schülern auf vielfältige Weise die Funktion und Wirkweise demokratischer Strukturen, aber auch den Wert unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung aufzuzeigen und erfahrbar zu machen. Dazu ist der Unterricht im Fach Sozialkunde ausgeweitet, veranstalten wir Aktionstage bzw. Aktionswochen zum Thema „Demokratie“ und beteiligen SV und GTS-Beirat an wichtigen Entscheidungen der Schule.
Insbesondere sind wir aktive Schule im Programm JMD Respekt Coaches. Mit präventiven Angeboten fördert das Programm Respekt, Toleranz und den Abbau von Vorurteilen. Schülerinnen und Schüler erfahren den Wert einer vielfältigen Gesellschaft. Ziel ist es, den Blickwinkel zu erweitern und unterschiedliche Weltanschauungen und Lebensweisen besser zu verstehen.
Methodischer Schwerpunkt: Einbindung außerschulischer Partner und Lernorte
Wissen muss immer wieder in neuen Zusammenhängen gelernt und erlebt werden. Deshalb gibt es einen festen Kanon von außerschulischen Lernorten: die Betriebe der Region, die Arbeitsagentur, Gedenkstätten in Hadamar und Verdun, aber auch das Petermännchen-Theater, um nur eine Auswahl zu benennen.
Genauso zentral ist die Einbindung außerschulischer Experten. So erläutern Landtagsabgeordnete oder Kommunalpolitiker ihre Arbeit, die Polizei unterstützt unsere Präventionsarbeit, diverse freie Träger führen Projekte zur Berufsorientierung, zu Drogen- und Medienkonsum durch, Mitarbeiter des Jugendamtes führen das Projekt „Lernen durch Abenteuer“ durch, Autoren lesen aus ihren Büchern, das Landespolizei-Orchester gibt didaktisch aufbereitete Konzerte, usw.
Methodischer Schwerpunkt: Orientierung an Stärken – Schüler als Experten – Schüler als Helfer
Schülerinnen und Schüler können ihren Neigungen und Stärken im breiten Angebot an Arbeitsgemeinschaften nachgehen. AGs stellen einen zentralen Bestandteil der individuellen Förderung dar.
Schülerinnen und Schüler lernen besonders gut untereinander (Peergroup Education). Deshalb werden Schülerinnen Schüler bei uns zu Streitschlichtern, Pausenhelfern, Schülerpaten, Jugendscouts, Schulsanitätern oder zu Helfern in der Bücherei ausgebildet. Sie werden zu Experten auf ihrem Gebiet und geben ihr Wissen in der Schulgemeinschaft weiter. Nach dem Gedanken des Service-Learning möchten wir das gesellschaftliche Engagement von Jugendlichen mit dem Unterricht verbinden. Klassen führen Sammlungen durch, Kinder zeichnen Bilder für einsame Menschen im Pflegeheim oder wir erlaufen als Schulgemeinschaft riesige Spendensummen.
Methodischer Schwerpunkt: Eigenverantwortliches Lernen im Fachunterricht
Wir nehmen am Programm zur pädagogischen Schulentwicklung des Erziehungswissenschaftlichen Fort- und Weiterbildungsinstituts der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz (EFWI) teil. Die Kolleginnen und Kollegen erweitern konsequent ihr Spektrum an kooperativen und differenzierenden Lernformen. Ziel ist der Aufbau von Methoden-, Kommunikations-, Präsentations- und Teamkompetenz zur Gestaltung und Optimierung des eigenverantwortlichen Lernens im Fachunterricht.
Methodischer Schwerpunkt: Digitalisierung des Lernens
Mit den Mitteln des Digitalpaktes wurde die digitale Infrastruktur enorm ausgebaut: WLAN im ganzen Gebäude, digitale Tafeln der neuesten Generation in sämtlichen Räumen, drei Klassensätze Tablets und Notebooks, Tablets für alle Lehrkräfte.
Neben der Möglichkeit, Online-Produkte der Schulbuchanbieter und eine Vielzahl weiterer, meist fachbezogener Apps und Lernanwendungen zu nutzen, haben wir uns für die Anschaffung und verbindliche Nutzung zweier Apps entschieden: Die App Sdui dient als Kommunikationsplattform für Schüler, Lehrer und Eltern, sie bietet eine Schul-Cloud und das digitale Klassenbuch. Die App Anton bietet individualisierte Lernmöglichkeiten in fast allen Lernbereichen der Sekundarstufe I. Jedes Kind der Schule erhält einen individuellen Zugang und hat über eigene Geräte oder unsere Tablets entsprechenden Zugang. Durch die Nutzung einer zentralen App wird die Anwendung vereinfacht und zur Routine für Schüler und Lehrer. Nicht die Funktionsweise der App steht im Vordergrund, sondern die Lerninhalte. Die Lernfortschritte werden individuell dokumentiert.
Auszeichnungen / Wettbewerbs- und Projektteilnahmen / Partnerschaften
- Erneute Auszeichnung als „Verbraucherschule Gold 2022-2024“
- Seit Februar 2021: „Wir stärken Mädchen“ – Programm in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendstiftung
- Seit März 2020: Anerkennung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
- Seit Februar 2020: Auszeichnung als „Verbraucherschule Gold 2019-2021“- Ein Programm des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen
- Seit 2019: Teilnahme am Projekt JMD Respekt Coaches
- Sommer 2018: Veröffentlichung unseres Kochbuchs mit unseren Lieblingsrezepten
- Frühjahr 2018: Verleihung unseres Schulnamens: Realschule plus am Schlossberg Westerburg
- Seit August 2017: Ausbildung von Schülerassistenten – Teilnahme am Projekt bewegte Pause
- Seit August 2016: Teilnahme am Programm zur Primärprävention des schulpsychologischen Dienstes des Landes Rheinland-Pfalz
- Seit August 2011: Projektschule „Medienkompetenz macht Schule“
- Seit August 2010 Teilnehmer an der Landesarbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft Rheinland-Pfalz Schulpartnerschaften mit: Naspa Westerburg und der IHK Koblenz
Aufbau unserer Bildungsgänge
Die Realschule-Plus-Westerburg unterrichtet Schülerinnen und Schüler von der 5. Klassenstufe bis zur 10. Klassenstufe mit dem Ziel
- des Berufsreifeabschlusses oder
- des Qualifizierten-Sekundarstufe-I-Abschlusses
- unter Berücksichtigung der Vertiefung dieser Schlüsselqualifikationen:
- Diskussionsfähigkeit
- Hilfsbereitschaft
- Kommunikationsfähigkeit
- Kritikfähigkeit
- Methodenkompetenz
- Organisationsfähigkeit
- Präsentation
- Selbstständiges Arbeiten
- Soziales Handeln
- Teamarbeit
- Zuverlässigkeit
Alle Kinder werden in der 5. und 6. Klassenstufe gemeinsam unterrichtet und haben dadurch eine längere Zeit, ihre Stärken oder auch Schwächen zu erkennen, um dann erst in den für sie geeigneten Schulzweig zu wechseln. Durch Teamteaching können die Kinder besonders gefördert werden.
Ab dem 7. Schuljahr gibt es abschlussbezogene Klassen. Ein Wechsel zwischen diesen Zweigen ist auch später noch möglich, da alle Schüler die gleiche Stundentafel haben und auch weiterhin sowohl stärkere als auch schwächere Schüler gefördert werden.
Wann wechseln die meisten Schülerinnen und Schüler zu uns?
Am Ende der Grundschule, einige auch am Ende der Orientierungsstufe oder später.
Wer wechselt zu uns?
Wir sind eine Schule mit passenden Angeboten für alle Kinder.
Welchen Abschluss erhält man?
Man erhält den Qualifizierten-Sekundarstufe-I-Abschluss, früher hieß dieser Abschluss „Mittlere Reife“, oder den Berufsreifeabschluss.
Was kann man mit diesen Abschlüssen machen?
- Eine Berufsausbildung (Lehre) beginnen
- Eine schulische Berufsausbildung beginnen
- Eine berufsbezogene weiterführende Schule, z.B. eine Berufsfachschule, eine Fachoberschule besuchen
- Ein berufliches Gymnasium (Wirtschaftsgymnasium, Technisches Gymnasium) besuchen
- Die Oberstufe eines allgemeinen Gymnasiums besuchen
Welche Fächer gibt es an der Realschule-Plus-Westerburg?
- In den verschiedenen Klassenstufen: Deutsch, Englisch, Mathematik, Religion, Erdkunde, Naturwissenschaften, Bildende Kunst, Musik, Sport und das Wahlpflichtfach.
- Ab dem 7. Schuljahr zusätzlich: Computer, Geschichte, Sozialkunde, Physik, Chemie, Biologie.
- Das Wahlpflichtfach ist ein drei- bis vierstündiges Hauptfach, das man sich nach seinen eigenen Interessen und Fähigkeiten aussucht. In der Klassenstufe 6 lernt man alle Wahlpflichtfächer kennen: Französisch, Hauswirtschaft und Verwaltung, Technik und Natur, Wirtschaft und Verwaltung. Am Ende der 6. Klasse wählt man dann sein passendes Wahlpflichtfach für die kommenden Jahre. Lehrer und Eltern helfen bei der Entscheidung mit.
Welche zusätzlichen Angebote gibt es?
- Arbeitsgemeinschaften sind zusätzliche Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler nach dem regulären Unterricht, z. B. Streitschlichtungs-AG, ECDL-AG, Fußball-AG, Schülerzeitungs-AG,…
- Besondere Kennenlerntage und Trainingstage für alle 5. Klassen.
- Fahrten nach Norderney z. B. im 7. Schuljahr.
- Schüleraustauschprogramme finden statt mit Frankreich.
- Berufspraktikum und viele Berufsinformationstage, Bewerbertrainings und Kompetenzchecks.
- Zusammenarbeit mit vielen schulischen und außerschulischen Partnern, wie z. B. sozialen Einrichtungen und staatlichen Organisationen.
Gibt es ein Ganztagsangebot?
Die Realschule plus Westerburg bietet ein Ganztagsangebot mit Mittagessen in unserer Mensa. Die Ganztagskinder werden von 13:00 bis 15:45 Uhr in Kleingruppen (bis zu 15 Kinder) von einer festen Bezugsperson betreut. Sie begleitet die Kinder über mehrere Jahre. An den Nachmittagen gibt es eine Hausaufgabenzeit, die durch Lehrer unterstützt wird, und Neigungs- und Förderbereiche.
Haben Sie noch Fragen?
Dann vereinbaren Sie doch gerne einen Termin mit uns.
Unser Ganztagsangebot
Konzept der Ganztagsschule
1. Allgemeine Hinweise
- Montag bis Donnerstag jeweils bis 15.45 Uhr
- Die Ganztagsschule ist grundsätzlich kostenlos
- Anmeldung ist jeweils für ein Jahr verbindlich
- Die Teilnahme am Mittagessen ist freiwillig, der Eigenanteil gestaffelt (3,20 € Normalpreis, 2,90 € mit Berechtigung zum Lehrmittelgutschein, 0,00 € mit Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe (Leistungsträger Jobcenter oder Wohngeldstelle))
- Die schriftlichen Hausaufgaben sind in der Regel erledigt
- Einteilung in festen Lerngruppen auch am Mittag
- Der Mittwoch ist AG-Tag. Die Auswahl ist groß: Fußball, Tischtennis, Backen, Computer, Garten und Natur, Schülerzeitung, Gitarrenkurs, Naturwissenschaften, Schülerfirma
2. Struktur und Ablauf
13.00 bis 13.45 Uhr – Mittagspause: Die Schüler werden zum Mittagessen in die Mensa begleitet. Alle anderen Schüler nehmen ihre mitgebrachte Verpflegung im GTS-Pavillon ein und haben anschließend noch eine kurze Hofpause. GTS-Schüler dürfen das Schulgelände in der Mittagspause nicht verlassen. Wenn Ihr Kind zum Essen nach Hause kommen soll, muss dies täglich sein und ist nur nach vorherigem Antrag und schriftlicher Vereinbarung möglich.
Montag, Dienstag, Donnerstag von 13.45 bis 14.45 Uhr – LÜF-Zeit: Lernen Üben Fördern heißt, in dieser Zeit fertigt Ihr Kind alle schriftlichen und mündlichen Hausaufgaben an und lernt für Überprüfungen. Die Schüler erhalten im GTS-Heft dazu eine Rückmeldung. Sind alle Hausaufgaben erledigt, üben die Schüler an individuellen Aufgabenstellungen, die die LÜF-Lehrkraft zuteilt.
Montag, Dienstag, Donnerstag von 14.45 bis 15.45 Uhr – Projekt-Zeit in Gruppen: Wie bisher gestalten die GTS-Gruppen die Projektzeit jahreszeitlich orientiert. Hinzu kommt die Möglichkeit einer Extra-LÜF-Zeit zu verlängern – dies ist insbesondere für GTS-Schüler der oberen Jahrgangsstufen wichtig.
Mittwoch ist AG-Tag: Zunächst finden von 13.45 bis 15.15 Uhr Arbeitsgemeinschaften statt. Die Schüler wählen am Anfang des Schuljahres eine AG aus und bleiben mindestens bis zum Halbjahreswechsel in der AG. So haben auch die GTS-Schüler die Gelegenheit, an fast allen AGs der Schule teilzunehmen. Nach den AGs findet noch eine kurze LÜF-Zeit bis 15.45 Uhr statt.
3. Weitere Neuerungen und Hinweise
Räumlichkeiten: Der Pavillon auf dem Schulhof in Richtung Busparkstraße steht ab dem Schuljahr 2016/2017 ausschließlich für die Ganztagsschule zur Verfügung. Die Räume werden im Laufe der nächsten Monate so hergerichtet, dass sie zur Freizeitgestaltung, aber auch zum Lernen genutzt werden können.
GTS-Heft: Für jeden Schüler wird ein GTS-Heft angelegt. Darin werden die erledigten Hausaufgaben und Übungen dokumentiert. Das Heft verbleibt grundsätzlich in der Schule, kann aber im Elterngespräch mit einem Lehrer eingesehen werden.
Feste GTS-Gruppen: Wie bisher wird jedes GTS-Kind einer festen GTS-Gruppe zugeordnet. Dadurch wird auch für den Nachmittag eine stabile organisatorische und pädagogische Zuordnung aller Schülerinnen und Schüler sichergestellt.
GTS-Beirat: Die GTS-Gruppen wählen am Anfang des Schuljahres Vertreter, die ähnlich wie Klassensprecher die Interessen der GTS-Kinder vertreten.
Schwerpunktschule
Konzept der Schwerpunktschule
Beeinträchtigte Kinder und Jugendliche mit festgestelltem Förderbedarf haben das Recht auf einen gemeinsamen, inklusiven Unterricht an einer wohnortnahen Regelschule. Die Schwerpunktschulen übernehmen diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe.
Als Schwerpunktschule in Westerburg ist es uns daher besonders wichtig, alle Schüler und Schülerinnen mit und ohne Förderbedarf gemeinsam zu fördern und zu fordern. Wir haben die Leitidee, dass jeder Schüler etwas kann und sich entsprechend seiner Lernmöglichkeiten einbringt. Die breit gefächerten Lernausgangslagen der Schüler/innen sind somit Grundlage unserer pädagogischen Planungen.
Unsere Schwerpunktschule in Westerburg verfügt über zusätzliches Personal zur Umsetzung des inklusiven Unterrichts. Für die Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden pädagogische Fachkräfte sowie ein Förderlehrer eingesetzt.
Ziel allen Handelns ist es, die Schüler/innen in allen Lernfeldern bestmöglich zu unterstützen. Insbesondere die Kernfächer Deutsch und Mathematik sowie die Berufsorientierung stehen hierbei im Mittelpunkt der Fördermaßnahmen.
Umsetzung
Fachlehrer, Klassenlehrer und die Schulleitung arbeiten gemeinsam mit dem sonderpädagogischen Fachpersonal an der anspruchsvollen Aufgabe der Gestaltung des gemeinsamen Unterrichts aller Schüler/innen. Die förderpädagogischen Einflüsse wirken sich positiv auf die Lernfortschritte und die Motivation unserer Schüler/innen aus.
Darunter fallen zum Beispiel:
- verstärkte Absprachen und differenzierte Unterrichtsplanungen
- Erstellung von verbalen Zeugnissen für die Schüler/innen mit Förderbedarf
- individualisierte Klassenarbeiten für Schüler/innen mit Förderbedarf
- gemeinsame Beratung
- Erarbeitung von Förderplänen zur optimalen Entwicklung der Kinder
Die Umsetzung der Förderung geschieht überwiegend im Klassenverband oder in Kleingruppen
Grundzüge im Überblick
- gemeinsames Lernen aller Schüler/innen mit und ohne Beeinträchtigungen in der Schule
- inklusive Förderung und Differenzierung, die allen Schüler/innen zu Gute kommt
- zusätzliche sonderpädagogische Fachkräfte und Lehrer zur Unterstützung der Regelschule
- intensive Förderung der Kernfächer Mathematik und Deutsch
- verstärktes, gemeinsames Arbeiten der Pädagogen zur individuellen Entwicklung des Kindes
- förderpädagogische Beratungskompetenz in der Regelschule
- individuelle Leistungsbeurteilung- und Überprüfung
- Möglichkeit eines Förderschulabschlusses in der Regelschule für Schüler mit Förderbedarf oder bei besonders guter Lernentwicklung auch die Möglichkeit der Erlangung des Berufsreifeabschlusses für Schüler mit Förderbedarf
Kontakt:
Bei Fragen rund um das Thema Förderung und Schwerpunktschule können Sie sich jederzeit telefonisch oder über das Kontaktformular an das Team der Schwerpunktschule wenden:
Herr J. Kilian, Förderschullehrer
Herr M. Wißkirchen, Pädagogische Fachkraft
Berufsorientierung
Aktuelle Infos zur Berufsorientierung
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Sorgeberechtigte,
im unten aufgeführten PDF findet Ihr / finden Sie Infos zur Veranstaltung „AB In die Zukunft – Duales Studium und mehr“ am 20.03.24 an der BBS in Montabaur.
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Sorgeberechtigte,
im unten aufgeführten PDF findet Ihr / finden Sie ein Angebot der Berufsberatung auf You Tube.
Informationen zur beruflichen Ausbildung im Handwerk, digitale Orientierungsangebote der Handwerkskammern unter:
https://www.youtube.com/hashtag/wirwissenwaswirtun
Videos von Influencer Mirco Drotschmann – „MrWissen2Go“, er informiert über die Bedeutung und Vielfalt des Handwerks und die Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten.
Besuchen Sie außerdem gerne die Plattform der Jobbörse unter folgenden Links:
- Ausbildung entdecken: https://www.jobbörse-stellenangebote.de/ausbildung/
- Praktikum suchen: https://www.jobbörse-stellenangebote.de/praktikum/
- Berufsorientierung: https://www.jobbörse-stellenangebote.de/berufsbereich/
- Stellenangebote: https://www.jobbörse.de/
Praktika
Ein wichtiger Baustein zur Berufsorientierung: Das Betriebspraktikum
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
seit einigen Jahren wird an unserer Schule ein 2-wöchiges Betriebspraktikum für alle Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen des Berufsreifezweiges und der 9. Klassen der Sekundarstufe I während der Unterrichtszeit durchgeführt.
Da Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und auch die Betriebe dies sehr positiv beurteilen, ist das Praktikum zu einem festen Bestandteil unserer Schule geworden.
Das Praktikum soll den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich mit einer praktischen Aufgabenstellung auseinanderzusetzen, die eingebunden ist in betriebliche Leistungsprozesse und die damit verbundenen technischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen. Sich selbst und andere im realen Arbeitsvollzug während eines längeren Zeitraumes zu erleben, die Beziehung zu anderen und von anderen zu sich sowie zu seiner Arbeit zu erfahren, Konflikte zu durchleben und Formen ihrer Bewältigung zu lernen, dies alles sind wichtige Ansprüche an die Praktikantinnen und Praktikanten. Die Reflexion über diese Erfahrungen und über die Anwendbarkeit der in der Schule erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten sichert die Qualität des Praktikums und bindet es zugleich in die schulische Arbeit ein.
Das Praktikum wird im Rahmen des Unterrichts ausführlich vorbereitet und Schritt für Schritt gemeinsam besprochen. Während des Praktikums wird eine Praktikumsmappe mit vorher bekannten Kriterien angefertigt, die im Nachhinein im Fach Deutsch bewertet wird.
Das Praktikum im Jahr 2025 findet in der Zeit vom 05.05.-16.05.2025 statt. Am 27.01.2025 findet dazu ein Elternabend gemeinsam mit euch Schülerinnen und Schülern in unserer Schule statt. Dort erhalten Sie und ihr alle wichtigen Informationen.
Praxistag
Projekttag Berufe
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Das Team der RS+ Westerburg
Schulpartnerschaften
Weitere außerschulische Partner finden Sie hier:
Ferger Metallbau GmbH:
Wahlpflichtbereich
Der Wahlpflichtbereich – ein Kernbereich unserer Schule
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind:
- Für die Wahlpflichtfächer: Frau Susanne Jung-Kloft
- Für den Praxistag: Frau Simone Bähr
- Für Praktika: Frau Nadine Stotz
- Für die Berufsorientierung: Herr Martin Ingiulla
„Der Wahlpflichtbereich ist ein besonderer Qualitätsbaustein der Realschule plus“:
Der Wahlpflichtbereich ist von jeher das Herzstück der Realschulen. In der Realschule plus wurde er noch weiter gestärkt.
Viele unserer Absolventinnen und Absolventen durchlaufen im Anschluss an ihre Schulzeit bei uns eine Berufsausbildung. In den Wahlpflichtfächern liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Berufsorientierung, aber auch auf der Informatischen Bildung und der Ökonomischen Bildung.
Durch das Belegen eines Kernfaches (HuS, TuN, WuV, F) für die Klassenstufe 7 bis 9/10 erwerben die Schülerinnen und Schüler fundierte Fachkompetenzen und lernen berufliche Zusammenhänge kennen, die ihnen beim Übergang in Ausbildung und Berufstätigkeit hilfreich sind.
Doch auch der Besuch weiterführender Schulen wird von unseren Abgängern häufig angestrebt. Dieser Tendenz trägt der jetzt stundenmäßig gestärkte Wahlpflichtbereich ebenso Rechnung.
Durch projektorientiertes Arbeiten in bildungsübergreifenden Lerngruppen ist es möglich, sich mit konkreten Problemen und Fragestellungen zu beschäftigen und handlungsorientiert nach Lösungen zu suchen.
Die Kompetenz, Fragestellungen eigenständig zu ermitteln und Problemlösungen zu finden, ist in den heutigen betrieblichen Abläufen besonders bedeutend. Darauf wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler vorbereiten und ihnen darüber hinaus im schuleigenen Wahlpflichtfachangebot die Möglichkeit geben, eigene Interessen zu verfolgen und die individuellen Schwerpunkte zu vertiefen.
Welches schuleigene Angebot machen wir?
Unsere Realschule plus bietet den Schülerinnen und Schülern als Ergänzung zu den Kernfächern folgendes schuleigene Angebot, um individuelle Interessen und Stärken zu vertiefen:
Ab der Klassenstufe 8: Bürokommunikation (BüKo), Technisches Zeichnen/Werken (TZ/Werken), Bewegung und Gesundheit (BuG), Gemeinschaft und Verantwortung (GuV), Musik erleben (ME)
In der Klassenstufe 9 im Berufsreifezweig auf freiwilliger Basis: Praxistag (PxT)
Das Einbinden betrieblicher Realerfahrung erfolgt in konkreten Unterrichtsprojekten (berufs- und fachorientierend).
Hier arbeiten wir auch sehr eng mit unseren Schulpartnerbetrieben zusammen.
Ein reger Austausch der Kolleginnen und Kollegen erfolgt außerdem im Rahmen der Netzwerkarbeit des Netzwerkes WPF/BO und gemeinsam mit den Beraterinnen und Beratern des Pädagogischen Landesinstitutes für den Wahlpflichtbereich in Boppard und Speyer.
Drei neue Fächer bereichern unser Angebot
Ab der Klassenstufe 8 wird das bereits gewählte Wahlpflichtfach (HuS, TuN, WuV – nicht F) durch unser schuleigenes Angebot ergänzt. Bisher waren hier nur wenige Kombinationen möglich.
Dies hat sich durch die Hinzunahme von Bewegung und Gesundheit (BuG), Gemeinschaft und Verantwortung (GuV) sowie Musik erleben (ME) im Angebot geändert. Nun kann jedes Kernfach mit einem Fach aus dem schuleigenen Angebot kombiniert werden. So ist eine „echte“ Wahl möglich.
Lediglich organisatorisch- räumliche Kapazitäten können dazu führen, dass nicht jeder Erstwunsch erfüllt werden kann. Deshalb sollte man immer über eine Alternativwahl (Zweitwahl) nachdenken. Dies gilt besonders für das Fach Bewegung und Gesundheit.
Neu ist außerdem:
Auch in diesem Schuljahr werden bildungsgang-übergreifende Kurse bis in die Klassenstufe 8 bestehen.
Zur besseren Übersicht sind die Neuen hier kurz vorgestellt:
Bewegung und Gesundheit (BuG):
Das Fach möchte Interesse dafür wecken, mehr Verantwortung für eine gesunde Ernährung sowie eine vernünftige und ausreichende Bewegung zu übernehmen.
Eine „gewisse“ sportliche Fitness, insbesondere aber auch das Interesse an theoretischem Wissen und an Zusammenhängen von sportlicher Betätigung und Gesundheit wird vorausgesetzt.
Thematisiert wird: Gesundheitsorientierte Fitnessfaktoren, wie Aerobe Ausdauer, Kraftausdauer, Beweglichkeit, Ernährung (Nährstoffe, Bedarf, Auswirkung) sowie die Anatomie des aktiven Bewegungsapparates, Sportbiologie, Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten- und Fertigkeiten und Schwimmen.
Gemeinschaft und Verantwortung (GuV):
Solidarität erlernen, üben und erleben
Das Fach möchte in unterschiedlichen Themen- und Lernfeldern Interesse wecken für mehr Gemeinschaftssinn, Verantwortungsbewusstsein füreinander und für sich selbst. Es möchte die SchülerInnen beim Erwerb und Ausbau sozialer Kompetenzen unterstützen. Dabei steht das projektorientierte Arbeiten im Vordergrund.
Die Teilnahme an der AG- Streitschlichtung, der AG-Schulsanitäter oder der AG-Schülerassistenten wird vorausgesetzt.
Hier einige Themenbeispiele: Verschiedene Generationen; Globalisierung und Nachhaltigkeit; Andere Länder- andere Sitten; Meine Gemeinde, meine Heimat; Verantwortungsvoller Umgang mit Tieren; Verantwortung für meine Gesundheit, meinen Körper; Identifikationsfindung Jugendlicher; Menschen mit Behinderung; Genmanipulation – Nachwuchs aus dem Katalog; Unsere Umwelt.
Musik erleben (ME):
Musik mit allen Sinnen verstehen lernen, musizieren und singen
Das neue Wahlpflichtfach Musik erleben möchte den Schülerinnen und Schülern die Grundlagen der Musik näherbringen und legt dabei sehr großen Wert auf aktives, produktives Arbeiten.
Es werden die Vermarktung von Musik, die Produktion eines eigenen Musikvideos, die Geschichte der Rock- und Popmusik sowie die Untersuchung typischer Stilelemente und das Singen von Rock- und Popsongs ebenso im Vordergrund stehen, wie das Genre des Musiktheaters, die Aufführung einer Musiktheaterszene, die Analyse von Filmmusik und großer Filmmusikproduktionen sowie die Komposition und Vertonung einer eigenen Filmszene.
Wahlpflichtfachbereich
Wahlpflichtfachbereich Fächerangebot
Wie ist der Wahlpflichtfachbereich organisiert?
Der Wahlpflichtfachbereich beginnt in der Klassenstufe 6. Im Orientierungsangebot aus den Fächern Hauswirtschaft und Sozialwesen (HuS), Technik und Naturwissenschaften (TuN) und Wirtschaft und Verwaltung (WuV) lernen die Kinder ein breites Spektrum kennen.
- Schülerinnen und Schüler, die das Fach Französisch wählen, erhalten in der Klassenstufe 6 Anfangsunterricht in dieser Fremdsprache. Sie wählen Französisch mit dem Ziel, aber nicht mit der Pflicht, das Fach auch in der Klasse 7 weiterzuführen.
- Danach folgt vor Beginn der Klassenstufe 7 die Entscheidung, welches Fach für die Jahrgänge 7 bis 9/10 mindestens zweistündig belegt wird.
- Die Wahlpflichtfächer werden zunächst bildungsgangüber-greifend unterrichtet.
- Als Unterrichtsprinzipien werden die Berufsorientierung (BO), die Informatische Bildung (IB) und die Ökonomische Bildung (ÖB) an die Unterrichtsinhalte aller Wahlpflichtfächer angebunden.
Im Wahlpflichtbereich ist das differenzierte Arbeiten besonders wichtig, um jeden Schüler, jede Schülerin den Begabungen und Stärken gemäß zu fördern, aber auch bei Schwächen und Problemen zu unterstützen.
In unseren schuleigenen Arbeitsplänen legen wir besonderen Wert auf kompetenzorientierten Unterricht, gemäß der Fragestellungen: Wie kann ich relevante Fragen beantworten, Probleme lösen, Situationen meistern?
Welches schuleigene Angebot machen wir?
Wir bieten den Schülerinnen und Schülern als Ergänzung zu den Kernfächern folgendes schuleigene Angebot, um individuelle Interessen und Stärken zu vertiefen:
Ab der Klassenstufe 8: Bürokommunikation (BüKo), Technisches Zeichnen/Werken (TZ/Werken), Bewegung und Gesundheit (BuG), Gemeinschaft und Verantwortung (GuV), Musik erleben (ME)
In der Klassenstufe 9 im Berufsreifezweig: Praxistag (PxT)
Das Einbinden betrieblicher Realerfahrung erfolgt in konkreten Unterrichtsprojekten (berufs- und fachorientierend).
Ein reger Austausch der Kolleginnen und Kollegen erfolgt im Rahmen der Netzwerkarbeit des Netzwerkes WPF/BO und gemeinsam mit den Beraterinnen und Beratern des Pädagogischen Landesinstitutes für den Wahlpflichtbereich in Boppard und Speyer.
Drei neue Fächer bereichern unser Angebot
Ab der Klassenstufe 8 wird das bereits gewählte Wahlpflichtfach (HuS, TuN, WuV) durch unser schuleigenes Angebot ergänzt. Bisher waren hier nur wenige Kombinationen möglich. Dies hat sich durch die Hinzunahme von BuG und GuV im Angebot geändert. Nun kann jedes Kernfach mit einem Fach aus dem schuleigenen Angebot kombiniert werden. So ist eine „echte“ Wahl möglich.
Lediglich organisatorisch-räumliche Kapazitäten können dazu führen, dass nicht jeder Erstwunsch erfüllt werden kann. Deshalb sollte man immer über eine Alternativwahl (Zweitwahl) nachdenken. Dies gilt besonders für das Fach Bewegung und Gesundheit.
Neu ist außerdem:
Auch in diesem Schuljahr werden bildungsgang-übergreifende Kurse bis in die Klassenstufe 8 bestehen.
Zur besseren Übersicht sind die Neuen hier kurz vorgestellt:
Bewegung und Gesundheit (BuG):
Das Fach möchte Interesse dafür wecken, mehr Verantwortung für eine gesunde Ernährung sowie eine vernünftige und ausreichende Bewegung zu übernehmen.
Eine „gewisse“ sportliche Fitness, insbesondere aber auch das Interesse an theoretischem Wissen und an Zusammenhängen von sportlicher Betätigung und Gesundheit wird vorausgesetzt.
Thematisiert wird: Gesundheitsorientierte Fitnessfaktoren, wie Aerobe Ausdauer, Kraftausdauer, Beweglichkeit, Ernährung (Nährstoffe, Bedarf, Auswirkung) sowie die Anatomie des aktiven Bewegungsapparates, Sportbiologie, Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten- und Fertigkeiten und Schwimmen.
Gemeinschaft und Verantwortung (GuV):
Solidarität erlernen, üben und erleben
Das Fach möchte in unterschiedlichen Themen- und Lernfeldern Interesse wecken für mehr Gemeinschaftssinn, Verantwortungsbewusstsein füreinander und für sich selbst. Es möchte die SchülerInnen beim Erwerb und Ausbau sozialer Kompetenzen unterstützen. Dabei steht das projektorientierte Arbeiten im Vordergrund.
Die Teilnahme an der AG- Streitschlichtung, AG-Schulsanitäter oder der AG -Schülerassistenten wird vorausgesetzt.
Hier einige Themenbeispiele: Verschiedene Generationen; Globalisierung und Nachhaltigkeit; Andere Länder- andere Sitten; Meine Gemeinde, meine Heimat; Verantwortungsvoller Umgang mit Tieren; Verantwortung für meine Gesundheit, meinen Körper; Identifikationsfindung Jugendlicher; Menschen mit Behinderung; Genmanipulation – Nachwuchs aus dem Katalog; Unsere Umwelt.
Wir sind Verbraucherschule
Wir sind ausgezeichnete Verbraucherschule
https://www.youtube.com/watch?v=hqufjxFksDU
Ein weiteres YouTube Short zu diesem Thema:
Hilfe bei LRS
Hilfe bei Lese-Rechtschreib-Schwäche
So gehen wir an unserer Schule mit Teilleistungsschwächen um
- Wir können den betroffenen Schülerinnen und Schülern nur gemeinsam mit ihnen, liebe Eltern, Hilfestellung und Unterstützung geben.
- Für uns ist die individuelle Förderung von entscheidender Bedeutung.
- Unser Förderansatz orientiert sich daher am individuellen Lernstand und den bestimmten individuellen Schwierigkeiten.
- Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Jung-Kloft.
Beispiel: Lese-Rechtschreib-Schwäche
AG-Angebot
Arbeitsgemeinschaften in der Ganztagsschule 2023/24
Alle GTS-Schüler wählen eine Arbeitsgemeinschaft. Die Wahl findet am Montag (11.09.2023) in der Projektzeit (14.45 Uhr bis 15.45 Uhr) statt und wird von den Leitern der Nachmittagsgruppe durchgeführt. Freie Plätze können von HTS-Schülern besetzt werden.
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1. Naturwissenschaften (Fr. Waldecker)
Die AG richtet sich an „Kleine Forscher“ und alle, die Spaß daran haben, sich mit den kleinen und großen Wundern der Naturwissenschaften zu beschäftigen und diese näher kennenzulernen. Hier könnt ihr experimentieren, bauen, basteln und Erscheinungen aus der Natur erforschen.
Mittwoch von 13.45 Uhr bis 15.45 Uhr Ort: Biologieraum (202)
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2. AG Theater (Fr. Eickvonder)
Du hast Spaß am Schauspielern? Du möchtest gerne dein Talent vor Anderen auf der Bühne zeigen? Dann bist du in der Theater-AG genau richtig. Wir werden gemeinsam mit viel Spaß ein Theaterstück üben und dein schauspielerisches Können wachsen lassen.
Ich freue mich schon sehr auf dein Kommen!
Mittwoch von 13.45 Uhr bis 15.45 Uhr Ort: Musikraum
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3. AG Kochen und Backen (Hr. Distelrath)
Wer Lust am Arbeiten in der Küche hat, ist in dieser AG richtig. Wir werden gemeinsam kochen und backen und die zubereiteten Speisen auch gemeinsam zu uns nehmen. Eigene Rezeptideen können gerne von euch eingebracht werden. Weiterhin schauen wir uns wichtige Dinge im Hinblick auf gesunde Ernährung an und versuchen, diese theoretisch und praktisch umzusetzen. Wichtig sind ein respektvoller und vernünftiger Umgang untereinander sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit der Küche. Das Tragen einer Schürze ist Pflicht. Treffpunkt ist der Schulkiosk, wir gehen dann gemeinsam zur Schulküche.
Mittwoch von 13.45 Uhr bis 15.45 Uhr Ort: Schulküche
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4. Apps am PC (Hr. Lehmkühler)
In der AG geht es um die Wartung und Kontrolle der einzelnen PCs im Computerraum und die der IPads. Außerdem wirst du in der AG den Umgang mit Anwendungsprogrammen (Word, Excel und Powerpoint) erlernen.
Mittwoch von 13.45 Uhr bis 15.45 Uhr Ort: PC-Raum
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5. Fußball (Hr. Fritzen und Hr. Bergs)
Klassenstufen: Alle Schülerinnen und Schüler 5 – 10
Benötigt: Sportsachen, Hallenschuhe (extra Fußballschuhe nicht benötigt)
In der Fußball-AG üben und spielen wir Fußballspiele und Turniere mit allen Klassen zusammen. Du solltest Spaß am Fußballspielen haben und dich im Teamsport wohl fühlen. Wir spielen hauptsächlich in der Halle nach Futsal Regeln, aber auch auf dem „DFB-Kleinfeld“ oder auf dem Rasenplatz im Stadion nach Absprache.
Die Fußball-AG erwartet ein vernünftiges und respektvolles Miteinander. Handys sind nicht erwünscht. Wir verwahren diese dann sichtbar für alle in einer Box in der Halle.
Mittwoch von 13.45 Uhr bis 15.45 Uhr Ort: Halle
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6. Chor (Frau Wallussi) – erst ab dem 04.10.2023
„Du hast Spaß am Singen?
Du wolltest schon immer mal in Chor oder Band singen?
Du bist mutig und hast Ideen für interessante Songs?
Dann komm zur CHOR-AG mit Frau Wallussi
Mittwoch von 13.45 Uhr bis 15.45 Uhr Ort: 004
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7. Ausbildung zum Schülermediator(in) / Streitschlichter(in) (Fr. Hennrich)
Auch in diesem Jahr biete ich wieder eine AG an, in der Ihr zum Schülermediator bzw. zur Schülermediatorin ausgebildet werdet. Wir machen viele Übungen und Spiele, damit Ihr die Streitereien anderer lösen könnt, sodass sich am Ende alle wieder in die Augen sehen können. Dabei werdet Ihr auch Eure eigenen Konfliktlösungskompetenzen stärken.
Mittwoch von 13.45 Uhr bis 15.45 Uhr Ort: Streitschlichtungsraum
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Arbeitsgemeinschaften außerhalb der Ganztagsschule
Die Leiter der Arbeitsgemeinschaften informieren durch Aushang und vereinbaren einen Treffpunkt für die erste AG-Stunde. GTS-Schüler können nur in Ausnahmefällen mit Einverständnis von Eltern und Schulleitung an diesen AGs teilnehmen.
8. Bücherei
Die Bücherei ist ein Ort zum Lesen, Schmökern und zum sich Wohlfühlen für alle Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse.
Damit dies auch so bleibt, ist ein Team nötig, das….
- neue Bücher anschafft und Probe liest („Premium-Leser“)
- die Bücher ins Computersystem einpflegt und für die Ausleihe vorbereitet
- die Leserkonten kontrolliert und im Computersystem aktualisiert
- wenn nötig, die Bücher auch repariert
- die Ausleihe und die Rückgabe der Bücher in den Pausen organisiert
- verschiedene Veranstaltungen organisiert, z. B. Vorlesewettbewerb, Autorenlesung, Vorleseaktion oder Lesemarathon
Wer Bücher mag, gerne mit dem Computer arbeitet und in den Pausen Verantwortung übernehmen kann, der ist in der Bücherei-AG genau richtig!
Ort: Bücherei
Zeit: Dienstag, 13.30-15.00 Uhr
(Info: Frau Bierenfeld)
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9. Englisch AG für die Klassen 10 (Frau Retz)
Du möchtest nach der 10. Klasse an eine weiterführende Schule? Du willst dein Abitur machen oder deine Englischkenntnisse generell etwas verbessern? Dann bist du hier genau richtig!
In der Englisch AG werden nochmals alle Zeitformen wiederholt, grammatikalische Themen geübt und Texte zu unterschiedlichen Themen geschrieben. Falls dir ein Thema in Englisch Schwierigkeiten bereitet, lass es mich wissen! Gerne können wir dieses Thema nochmals gemeinsam durchgehen. Auch bei der Aussprache oder bei generellen Fragen zu Englisch helfe ich dir gerne weiter. Dein Interesse ist geweckt? Dann melde dich gerne bei mir an!
Hope to see you soon! Ort: Raum 004
ProPp
Programm zur Primärprävention (ProPp)
„Schülerinnen und Schüler stärken – Konflikte klären“
Unsere fünften Klassen nehmen mit Beginn des Schuljahres 2017/18 am Programm zur Primärprävention des Pädagogischen Landesinstitutes (» Weitere Informationen) teil. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und das Lern- und Sozialklima der Klasse langfristig positiv zu beeinflussen. Zugleich arbeitet es unserem langjährig etablierten Streitschlichtungsprogramm ( » Weitere Informationen) zu.
Über ein Schuljahr hinweg werden die Schülerinnen und Schüler im Tandem (Klassenleiter und Co-Klassenleiter/Fachlehrer) im Rahmen von zwei Klassenleiterstunden durch Interaktionsübungen, Spiele, Diskussionsrunden, Entspannungstechniken, Traumreisen, kreative Aufgaben u. ä. in den Bereichen Selbstkonzept, Sozialkompetenz und Konfliktbewältigung gefördert.
Der ProPp-Unterricht befindet sich in der Erprobungsphase und soll im kommenden sechsten Schuljahr durch das bestehende Klassenratsprogramm (» Weitere Informationen) und um Übungen rund um das „Lernen lernen“ ergänzt und abgerundet werden.
Auszug Schülermeinungen der Klasse 5a nach Unterrichtsbaustein I (Selbstkonzept):
Erik: „Auf einer Skala von 1 – 10: 9 – 10.“
Sarai: „Das macht viel Spaß und hilft, wenn du schüchtern bist.“
Milena: „Ich finde es sehr gut und das sollte bei den anderen Schulen auch sein.“
Daniel: „Das sollte gemacht werden in jeder Schule.“
Sophie: „Ich finde die Stunden schön, weil wir immer gute Übungen machen.“
Claire: „Es kann so bleiben, aber es kommt auf die Lehrer und die Klassenkameraden an.“
Greta: „Also, mir gefallen die Übungen, aber ich finde, die bringen fürs spätere Leben nichts.“
Andy: „Ich will mehr KL haben.“
Marlon: „Ich finde sie gut.“
Aktive Pause
Aktive Pause – Wir bewegen uns!
Seit diesem Schuljahr bietet unsere Schule eine „aktive Pause“ an, um Bewegung, Spiel und Spaß über den Sportunterricht hinaus zu fördern. Bei gutem Wetter können Sport- und Spielgeräte aus der Spielekiste entliehen werden. Basketball, Federball und Tischtennis sind besonders beliebte Sportarten, aber auch Springseile, Frisbees, Hacky Sacks oder Klett-Ball erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit. Für Schülerinnen und Schüler, die lieber abschalten und gemütlich beieinandersitzen möchten, werden an warmen und trockenen Tagen Picknickdecken angeboten.